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Ecuador

PROLOG

15. Mai - Der Empfang in Ecuador steht unter einem schlechten Stern. Im Nachtbus von der peruanischen Grenze nach Quito hat man uns im Bus ueber unseren Koepfen, während wir schliefen, aus meinem kleinen Rucksack den Laptop + kleine Kamera und meine Nikon Spiegelreflexkamera rausgestohlen, ohne dass wir etwas gemerkt haben. Ein herber Verlust!!! Gottseidank hatte Katrin die Fotos nicht nur auf dem Laptop, sondern auch auf USBSticks gespeichert.  

Das Busunternehmen, mit dem wir von Huaquillas bis Quito gefahren sind, heisst "Occidentales". Irgendwie war nach dem Grenzübergang von Peru nach Ecuador die ganze Situation angespannt. Besagtes Busunternehmen hat keinen Service, wir müssen unser Gepäck selbst in den Bus verstauen. Was bei unserem vielen Gepäckstücken ein ziemlicher Aufwand ist. Dabei muss uns wohl der oder die Dieb(e) beobachtet haben. Als wir um sieben Uhr in Quito ankommen, trifft uns erst einmal der Schlag.

 

Von den Einheimischen erfahren wir, wie gefährlich die Busse in Ecuador sind, nachgerade die Nachtbusse. Leider haben wir das in keinem Reiseführer und keinem der Internetreiseberichte gelesen. Nun sind wir durch Schaden klüger.

 

P.S. Wir geben uns Mühe, auch unter veränderten und erschwerten Bedingungen die Seite weiter mit Fotos und Berichten aktuell zu halten.

 

Quito

Wir benötigen 2 Tage, um Quito als Stadt wahrzunehmen und uns nicht nur bedroht und unsicher zu fühlen. Inzwischen haben wir viele interessante und liebenswerte Seiten der Stadt kennen gelernt.

Wer mehr darüber erfahren möchte, klicke hier.

 

 

17. - 20. Mai   Von der "Mitte der Welt" bis zum Markt von Otavalo und an die Laguna de Cuicocha

Ecuador ist das einzige Gebiet, wo der Aequator an festen, natürlichen Orientierungspunkten verläuft. Sonst quert der Aequator nur Wasser und  sich ständig verändernde Regenwaldgebiete. Das Andengebiet Ecuadors war vor der modernen GPS-Messung daher der einzige Ort, an dem früher eine genaue Positionsbestimmung des Äquators möglich war. An diesen Punkt müssen wir uns natürlich begeben.

Und was wir dann noch weiter gesehen und erlebt haben, kann man hier genauer nachlesen.

 

 

21. - 24. Mai   Dschungelreservat Cuyabeno

 

Das Naturreservat von Cuyabeno besteht aus 603.800 Hektar geschützten Amazonasurwald, von dem 430.000 Hektar als unantastbare Zone gelten. In diesem Gebiet befinden sich die Lagunen von Cuyabeno, die auf Grund der
hohen Anzahl von endemischen Pflanzen und Tieren als weltweit einzigartig gelten. Dieses Reservat ist ein primärer Regenwald,  ein authentischer Urwald also, in dem noch keine Bäume gefällt wurden. Dort haben wir am frühen Morgen, tagsüber und in der Dunkelheit Tiere beobachtet und belauscht.

 

Ausführlichere Infos findet man hier.

 

25. - 30. Mai   Riobamba und Chimborazo

 

Welcher Berg ist der höchste der Welt.? Na klar, der Mount Everest, wird heute jeder sagen. Der Gipfel des Chimborazo ist wegen seiner Nähe zum Äquator der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Dass er hierin den wesentlich höheren Mount Everest übertrifft, liegt daran, dass die Erde aufgrund der Rotation keine Kugel ist, sondern ein Rotationsellipsoid. Nimmt man den Erdmittelpunkt als Bezugspunkt, so übertrifft der Chimborazo (1° südl. Breite, 6.384,557 km vom Erdmittelpunkt) den Mount Everest (28° nördl. Breite,  6.382,414 km vom Erdmittelpunkt) um mehr als zwei Kilometer.Auch Alexander von Humboldt nahm 1802 an, der Chimborazo sei der höchste Gipfel der Welt. Deshalb versuchte er ihn am 23. Juni 1802 zu besteigen. Auch wir haben den Traum, diesen gewaltigen Eisriesen zu besteigen.

 

 

Was daraus geworden ist, kann man hier lesen.

 

 

30. -31. Mai  Riobamba - Baños - Quito

 

Die Luft wird merklich milder und die Vegetation üppiger. Immerhin sind wir auf halbem Wege zum Urwald. Baños wird von dem noch tätigen Vulkan Tungurahua (5.016 m; Quechua = Feuerschlund) bedroht. 2006 und 2008 mussten die Bañenos wegen heftiger Ausbrüche die Stadt evakuieren. Wir allerdings können von all dem nichts wahrnehmen, denn der Tungurahua ist von dichten Wolken verborgen, gerade so als gäbe es ihn nicht.  Wir fühlen uns in dem 15.000 Einwohner zählenden Städtchen gleich wohl. Daran hat sicher unser gemütliches und hübsch eingerichtetes Hotel "Hospedaje Floresta" ein gerüttelt Anteil.

 

Weiterlesen hier

 

01. - 09. Juni  Quito - Galapagos - Quito

1000 Kilometer westlich der Küste Ecuadors liegen die 13 grösseren und 19 kleineren Vulkaninseln des Galapagos Archipels. Den Namen haben die Spanier den Inseln gegeben, weil die grossen Schildkröten wie ein spanischer Damensattel (galapago) aussehen. Wegen der Isolation von den übrigen Kontinenten bieten die Inseln wie eine "Arche Noah im Pazifik" eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Als ein Bilderbuch der Evolutionsgeschichte wurden die Inseln 1959 zum Weltkulturerbe erhoben.

 

Und was wir dort gesehen und erlebt haben, findet man hier.